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02.07.2018 14:40
Guten Tag Herr Eckl,
ich habe folgendes Problem mit Excel. Das Problem betrifft nicht nur PV-Steuer, sondern sämtliche Excel-Dateien. Ich verfüge über Excel 2003 - okay-ist schon älter, ging bisher aber einwandfrei.
Vor etwa einem Monat gab es ein großes Update für Windows 10, welches ich runtergeladen und installiert habe.
Der Fehler existiert seitdem. Er äußert sich darin, dass ich keine Eingaben mehr machen kann, beispielsweise unter Einnahmen einen Wert einstellen. Der Cursor rückt dann nicht weiter, das Programm verharrt einen Moment und schließt sich dann von selbst, ohne abzuspeichern.
Gut, es gibt ja Open Office. Bei den meisten Dateien kann ich dann einfach mit Open Office die Excel-Datei öffnen, bearbeiten und als .ods abspeichern. Läuft vorzüglich. Nicht so bei PV-Steuer. Laut einer Fehlermeldung scheint das an den Makros zu liegen. Ich habe also so keine Chance, PV-Steuer weiter zu benutzen, worauf ich seit 2013 aber quasi angewiesen bin.
Haben Sie eine Idee, was ich da machen kann? Gibt es eine PV-Steuer-Version auf Basis "Open Office"?
Danke für jeden Hinweis.
Grüße, Hans Klein
Hallo Herr Klein,

leider kann ich Ihnen bei Ihrem Problem so gar nicht weiter helfen. Weshalb Excel 2003 nicht mher funktioniert, entzieht sich meiner Kenntnis. Allerdings: Es ist bereits seit mehr als 5 Jahren aus dem Support von Windows herausgefallen und stellt ohnehin ein Sicherheitsrisiko für Malware dar ...

Open Office und die anderen Clone können mit der Makroprogrammierung von Microsoft nicht umgehen - eine Version von PV-Steuer unter diesen Programmen gibt es nicht - ich habe es schlichtweg nicht geschafft, meine Software mit deren Makrosprache zu erstellen.

Bleibt mir nur der Rat an Sie, sich einen Nachfolger für Excel 2003 zu besorgen. Excel 2010 und - mit Abstrichen auch Excel 2016 - gibt es sehr preiswert im Internet zu kaufen... Achten Sie aber darauf, dass es ein deutscher Anbieter ist, bei dem Sie bestellen.

--
Freundliche Grüße
Franz Eckl
14.06.2018 23:38
Hallo Herr Eckl,
vielen Dank für Ihre Hilfe. Die Informationen haben wir sehr geholfen.

Zum Abschluss noch 2 Fragen beim Eintrag der Daten in die Exceltabelle
PV-Steuer-Direktverbrauch II.

Eintragung bei Einnahmen
10.01.18 Rückerstattung Vorsteuer Dez. / 10 Tage Regel

Muss ich diesen Posten doppelt eintragen, d.h. 1 x ganz normal in die Einnahmentabelle
und 1 x in die Tabelle Einnahme nach der 10 Tage-Regel?
Oder nur, wie ich vermute, einmal in 10 Tage-Regel Tabelle?

Eintragung bei Ausgaben
09.12.17 Anteilige Tel. und Internetkosten, Aufwand und Vorsteuer. Soweit klar.

Ich habe aber vergessen die Vorsteuer bei der UStVA Dez. anzumelden.
Kann ich diese Vorsteuer schon irgendwie in 2017 als Einnahme erfassen (obwohl noch kein
Geldeingang da ist) oder muss ich diesen Betrag erst in der EÜR in 2018, nach Geldeingang
verbuchen?

Danke für eine kurze Aufklärung.
Helmut Helder
Hallo Herr Helder,
Einträge in der 10-Tage-Regel-Tabelle werden ausschließlich dort verbucht - siehe die Hinweise zur unterschiedlichen Fälligkeit von Umsatz- und Ertragssteuer. Sie dürfen nicht in der normalen Einnahmen- bzw. Ausgabentabelle erfasst werden. Bei Einträgen in den 10-Tage-Tabellen muss die Datei für das Folgejahr unbedingt über die Menüfunktion "neue Jahresdatei erstellen " erfolgen.

Buchungszeitpunkt ist - wie bereits früher ausgeführt - immer der Zeitpunkt des Geldflusses. In dem von Ihnen angesprochenen Fall also 2018.

mfg
Franz Eckl
11.06.2018 21:13
Hallo Herr Eckl,
Ich sitze jetzt seit Tagen an meiner ersten USt-Jahreserklärung und der EÜR für 2017 und verzweifele an dem Thema 10 Tage-Regel. Ich habe einiges darüber gelesen, aber mein Problem konnteich dadurch nicht lösen. Ich nutze PV-Steuer – Direktverbrauch II.

Folgende Situation. Ich habe meine UStVA für Dezember 2017 am 10.01.18 abgegeben. Geldeingang vom FA war am 17.01.18 auf meinem Konto. Meine UStVA enthielt Einspeiseabrechnung Dez. 2017, Direktverbrauch für das ganze Jahr und Vorsteuer für3 Lieferantenrechnungen.

Umsatzsteuer Jahreserklärung 2017
Keine 10 Tage- Regel, da Geldeingang nach dem 10.01.18. Verbuchung der USt für Dez.2017 für Einspeiseabrechnung, Direktverbrauch und der Vorsteuer in 2018?
Ich kann doch die Betriebseinnahme Direktverbrauch, Einspeisevergütung nicht von der USt trennen, d.h. BE im Dez. 17 und USt im Jan. 2018?? Wenn ja, wie soll ich das in der Exceldatei erfassen?

EÜ 2017
Wie läuft des Ganze dann in der EÜR? 10 Tage Regel!

Einnahmenblatt
Hier verbuche ich alle Einnahmen aus 2017 nach Geldeingang. Problem UStVA Dez. 2017, siehe oben.
Ich kann doch die Betriebseinnahme Direktverbrauch, Einspeisevergütung nicht von der USt trennen, d.h. BE im Dez. 17 und UStim Jan. 2018, oder??
Wenn ja, wie soll ich das in der Exceldatei erfassen?

Ausgabenblatt
Ich erfasse alle Ausgaben nach dem Rechnungs- bzw. Buchungsdatum.Das Datum der Zahlung bzw. Abbuchung bei Kreditkarte ist unerheblich?

Abschließende Frage: Ich habe bei der UStVA Dez. vergessen die USt für
Tel./ Internetkosten 2017 einzutragen. Im Einnahmenblatt habe ich es erfasst. Kann ich diesen Posten in der USt-Jahreserklärung 2018 nachträglich erfassen?
Bei den Ausgaben lasse ich es dann im Jahr 2017 drin, oder?

Ab 2018 muss ich keine monatlichen UStVA mehr abgeben.
Ich hoffe Sie können mir den Durchblick verschaffen.

Danke schon mal im Voraus.
Helmut Helder
Hallo Herr Helder,

Ich darf als Nichtsteuerberater keine steuerliche Beratung vornehmen. Ich nehme hier nur Stellung zu Ihrem Problem und schreibe dazu meine Meinung. Eine Gewähr, dass diese Meinung richtig ist, kann ich Ihnen nicht geben.

Grundsätzliches:
Die 10-Tage-Regel gilt ausschließlich für die Ertragssteuer (EÜR), niemals für die Umsatzsteuer. Die Umsatzsteuer ist immer - ohne Ausnahme - dem Jahresdatum des Geldflusses zu verbuchen: 31.12.2017 gehört zu 2017, 1.1.2018 gehört zu 2018.

Umsatzsteuer-Voranmeldung 12/2017
Laut Ihren Infos geht es hier um eine RÜCKzahlung von Umsatzsteuer des Finanzamtes. Deshalb handelt es sich hier nicht um eine Buchung nach der 10-Tage-Regel, sondern die Buchung ist dem Buchungsjahr 2018 zuzuordnen. Ein Finanzgericht hat entschieden, dass Umsatzsteuer, die z.B. bis zum 10.01.2018 deklariert wird und erst zu einem späteren Zeitpunkt abgebucht wird, den Einnahmen des Jahres 2017 zuzuordnen sind, weil ab Abgabe der UStVA der Zahlungspflichtige nicht mehr über den Steuerbetrag verfügen kann. Dieser Grund entfällt bei einer Rückerstattung.

Umsatzsteuererklärung 2017
Sie verwechseln da etwas: Es geht hier um die Rückerstattung von Umsatzsteuer, und die ist selbst nicht umsatzsteuerpflichtig, sondern das Resultat anderer Einnahmen und Ausgaben. Zahlungen und Rückerstattungen sind niemals selbst umsatzsteuerpflichtig. Sie zählen ausschließlich bei der Ertragssteuer (EÜR).

Auswirkungen der 10-Tage-Regel
Nehmen wir an, ein Netzbetreiber zahlt am 05.02.2018 den Abschlag für Dezember 2017. Das ist eine klassische Zahlung nach der 10-Tage-Regel.
Verbuchung in der Datei von 2017 in der oberen (EÜR) Tabelle des Blattes "Einnahmen nach der 10-Tage-Regel", damit Berücksichtigung bei der EÜR 2017, Nichtberücksichtigung bei der Umsatzsteuer 2017... Ja, das ist richtig so!

Wechsel des Jahres - Klick auf den Menüpunkt "Neue Jahresdatei erstellen"

Unser Programm verschiebt die Zahlung in der Datei von 2018 aus der oberen Tabelle in die untere (Umsatzsteuer-) Tabelle des Blattes "Einnahmen nach der 10-Tage-Regel". Damit Berücksichtigung bei der Umsatzsteuer 2018, Nichtberücksichtigung bei der EÜR 2018... Ja, auch das ist richtig so!

Ausgabenblatt
Ihre Verbuchung nach Rechnungsdatum entspricht nicht den Regel der Einnahmenüberschussrechnung nach § 4, Abs. 3 ESTG. Ausschlaggebend ist immer das Datum des Geldflusses (der Kontobewegung), nie das Rechnungsdatum.

Ihre Frage zu den Tel-Internetkosten verstehe ich nicht. Kosten bei den Einnahmen? Anscheinden fehlen mir hier Informationen. Bitte evt. unter admin(at)pv-steuer(dot)com nachreichen.

Freundliche Grüße
Franz Eckl
17.05.2018 16:00
Ich nutze meine Anlage mit Direktstromverbrauch und Überschusseinspeisung. Die Tabelle unterstützt mich dabei, die unentgeltliche Wertabgabe zu versteuern. So weit, so gut.
Wenn ich davon ausgehe, dass ich 10% der Leistung meiner PV-Anlage selbst verbrauche, so wird der Strom quasi für unternehmensfremde Zwecke genutzt. Kann ich die Anlage dennoch zu 100% aus Unternehmersicht abschreiben?

Danke und Gruß
Michael
Es gibt kein Problem, die Anlage zu 100 % abzuschreiben, auch wenn 10 % und mehr des erzeugten Stroms als Eigenverbrauch verwendet werden. Konsequenz ist hier allerdings, dass der Anteil des Selbstverbrauchs sowohl bei der Umsatzsteuer (bei Anlagen nach dem 31.03.2012 mittels unentgeltlicher Wertabgabe) als auch bei der Einnahmenüberschussrechnung (Ansatz der Einspeisevergütung pro kWh) berücksichtigt werden muss.

Die Alternative, die Anlage zur zu dem Teilbereich der gewerblichen Einspeisung abzuschreiben, ist nicht ratsam. Es ist schlichtweg nicht möglich, jedes Jahr präzise einen gewählten Prozentsatz der Gesamterzeugung selbst zu verbrauchen - Konsequenz ist bei Überschreitung der Menge eine irrsinnige Rechnerei zur Berücksichtigung des Mehrverbrauchs bei USt und ESt, bei Unterschreitung ein Verzicht auf einen Teil der Abschreibung.

Freundliche Grüße
Franz Eckl
14.05.2018 12:43
Hallo,

ich wollte mich (endlich) hinsetzen und die Erklärung für das Jahr 2017 erstellen.
Dazu suchte ich bisher immer zuerst nach Updates.
Leider ist der Link wohl nicht mehr aktuell. Excel meldet Web-Site nicht verfügbar.
Aktuelle Version ist 1.38

Gruss Bernd
Hallo Bernd,

trotz dringender Bitte im oberen Teil des Supportbereichs geben Sie nicht die Version an, auf die sich Ihre Anfrage bezieht. Ich kann daher nur vermuten, dass es sich um "PV-Steuer-Eigenverbrauch" handelt.
Bewegen Sie den Mauszeiger im Menü auf "Update verfügbar?" Notieren Sie sich die dann angezeigte Internetadresse und geben Sie diese manuell im Browser ein.

Grund für die Nachricht "nicht verfügbar" sind oft Sicherheitseinstellungen von Excel.

mfg
Franz Eckl
11.05.2018 13:11
Hallo Herr Eckl,

ich habe meine PV-Anlage seit Mai 2017 und mache mit PV-Steuer-Direktverbrauch gerade die Umsatzsteuererklärung, dessen Ergebnis ich aber jetzt nicht verstehe:

Ich habe in 2017 die Anlage beim FA angemeldet und für die eingereichten Rechnungen (PV-Anlage u. Anschluss der Stadtwerke) die Umsatzsteuer daraus recht bald rückerstattet bekommen. Außerdem habe ich per monatlicher Voranmeldungen die Umsatzsteuer für die Abschlagszahlungen der Stadtwerke abgeführt. Noch nicht abgeführt habe ich die USteuer für den Eigenverbrauch in 2017.

Nachdem ich alles laut Ihren Anleitungen eingetragen habe, war meine Erwartung, dass als Ergebnis der USt-Erklärung der Eingenverbauchsanteil als noch ans FA zu zahlen erscheinen würde.

Statt dessen erscheint als Wert für Zeile 108 eine Rückerstattung fast in Höhe der schon erhaltenen Rückerstattung für die Anlage und in Zeile 109 der Wert 0,00. Wenn ich das in das Elster-Formular so eintrage, sieht es aus, als wenn ich die Rückerstattung ein zweites Mal beantragen würde (so was geht meines Wissens nur bei Cum/Ex-Geschäften ab 1 Mio ;-).

Verstehe ich da die FA-Logik nicht und die rechnen die schon erhalteten Rückerstattungen dagegen oder habe ich irgendwo noch was falsch eingetragen?

Ansonsten großes Lob für Ihre tolle Applikation! Ich bin selbst SW-Entwickler und kann mir vorstellen, welcher Aufwand in Entwicklung, Dokumentation u. Pflege eines solchen Pakets steckt.

Viele Grüße
Siegfried Eineder

Hallo Herr Eineder,

da verwechseln Sie anscheinend die Bedeutung der einzelnen Eintragsfelder, denn was Sie schildern, ist beileibe keine Beantragung einer zweiten Rückerstattung.

Im einzelnen...
Die Umsatzsteuererklärung ist eine Zusammenfassung aller abgegebenen Umsatzsteuervoranmeldungen. Sie besteht aus fünf logischen Teilen:

1. Die Berechnung der Umsatzsteuer anhand der erhaltenen Lieferungen und Leistungen sowie der unentgeltlichen Wertabgabe für Entnahme. Aus den Teilbereichen wird die Umsatzsteuer berechnet und in einer Summe zusammengefasst (Steuerformular Zeile 60).-
2. Im zweiten Teil ist die Gesamtsumme aller bezahlten Vorsteuerbeträge im Steuerjahr als positive angegeben. (Steuerformular Zeile 62)
3. Aus der Steuerschuld von Teil 1 und dem Vorsteuerbetrag von Teil 2 wird nun die Differenz gebildet. Da die Vorsteuer der Anlage wesentlich höher ist als die zu zahlende Umsatzsteuer ergibt sich hier ein hoher negativer Betrag als Umsatzsteuer-Gesamtergebnis für dieses Steuerjahr. (Steuerformular Zeile 101)
Die folgenden Zeilen verstehen sich nun als "Abrechnung":
4. Zeile 108 ist das sog. Vorauszahlungssoll. Es ist die Summe aller Endbeträge der USt-Voranmeldungen, die in diesem Steuerjahr abzugeben waren. Sie sehen diese Beträge im Tabellenblatt Umsatzst.-Voranmeldung. Da auch hier der Vorsteuerbetrag höher ist als die Umsatzsteuerschuld haben Sie hier ebenfalls eine hohe negative Zahl (in Ihrem Fall die gleiche wie in Zeile 101).
5. Im letzten Schritt werden das Umsatzsteuerergebnis aus Zeile 101 und das Vorauszahlungssoll (was im Jahr gemeldet und bezahlt wurde - von Ihnen bzw. vom Finanzamt) miteinander verglichen. Die große negative Zahl bei Z. 101 minus die große negative Zahl bei Z. 108... ergibt 0 €. Ihre Umsatzsteuer für das Steuerjahr ist völlig ausgeglichen - weder sind Sie dem Finanzamt etwas schuldig noch ist das Finanzamt Ihnen etwas schuldig.

So berechnet das Programm jedenfalls nach Ihren Angaben ... rechnerisch völlig richtig.

Aber Achtung:
Sollten Sie die Eigenverbrauchs-Kilowattstunden erst eingegeben haben, nachdem Sie die Dezember-Vorameldung abgeschickt haben, dann haben Sie das Programm "getäuscht". Es kann ja nicht wissen, dass dieser Eigenverbrauch nicht in der Dez-VA berücksichtigt wurde.
Sie müssen dann die Endbeträge aller tatsächlich abgegebenen Voranmeldungen selbst zusammenzählen (negative Beträge beachten!) und im Blatt Umsatzsteuererklärung auf die Schaltfläche "Das Vorauszahlungssoll soll manuell eingetragen werden" klicken. Ihr ermitteltes Ergebnis tragen Sie in die freie grüne Fäche ein und sehen dann darunter den Betrag, der nachzuzahlen ist.

Übrigens: Im Hilfstext Umsatzsteuererklärung finden Sie ebenfalls entsprechende Hinweise.

Freundliche Grüße
Franz Eckl
19.04.2018 20:37
Hallo,

Frage zum Programm PV-Steuer-Kombi-neu.
Bei den Grunddaten steht im Ausfüllbereich für die Direktstromentnahme 16,38 und darunter die Empfehlung mit 20,69. Mit 16,38 rechnet auch der Netzbetreiber.
In der EÜR wird nun der Wert der Direktstromentnahme mit 16,38 Cent netto korrekt dargestellt während er in die USt-Voranmeldung mit 20,69 einfließt.
Ist das Absicht, ich denke das sollte doch gleich sein ?

Gruß
Hans
Hallo Hans,

da scheint etwas bei den Grunddaten des Programms PV-Steuer-Kombi neu (Eigenverbrauchsanlage mit Herstellungsdatum bis 31.3.2012) falsch eingetragen zu sein...

Der empfohlene Wert in grüner Schrift wird errechnet als Unterschiedsbetrag zwischen den eingetragenen Werten bei der Einspeisevergütung und der Eigenverbrauchsvergütung. Dieser Betrag ist in den Jahren 2010 bis 2012 immer 16,38 Cent/Kilowattstunde. Nachzulesen sind die richtigen Werte auf unserer Downloadseite: https://www.pv-steuer.com/modules/download_gallery/dlc.php?file=43&id=1515456634

Wenn bei Einspeisevergütung und Eigenverbrauchvergütung die richtigen Werte stehen, dann ändern sich sowohl die Angabe der Empfehlung auf 16,38 Cent als auch das Ergebnis bei der Umsatzsteuer.

Beste Grüße
Franz Eckl
08.04.2018 14:46
Ich habe eine Anlage von 2018 und habe denn Eigenverbrauch noch nicht eingetragen kann ich das 1x Im Jahr komplett machen?
Zudem wie berechne ich die Bemessungsgrundlage für meinen Eigenverbrauch pro Kw/h?
Es ist zwar im Hilfetext etwas beschrieben aber checken tu ich es leider nicht zudem weil
es auch ein Neubau ist und ich keine Jahresabrechnung habe und sagen kann ca was ich so verbauche.

Gruß danke
Ja, Sie können den Eigenverbrauch des gesamten Jahres zum 31.12.2018 eintragen und ihn bei der Umsatzsteuer-Voranmeldung im Dezember berüclsichtigen. Diese muss bis spätestens 10.01.2019 abgegeben werden.
Damit haben Sie die nötigeZeit, um herauszufinden, wie viele Kilowattsunden Sie über das EVU einkaufen und wie viele Sie in 2018 als Eigenverbrauch aus der PV-Anlage verwenden. Dann können Sie auch die entsprechenden Stellen bei der Berechnung der unentgeltlichen Wertabgabe (erreichbar über den farbigen Schaltknopf im Blatt Grunddaten) ausfüllen und diesen Wert bei den Grunddaten verwenden.

Freundliche Grüße
Franz Eckl
18.03.2018 10:37
Buchungsfrage:

Laut der Jahresabschlussrechnung für 2016 musste ich Anfang 2017 zuviel ausgezahlte Einspeisungsvergütung von 206,24 Euro zurück zahlen. Für 2017 hat mir der Versorger von Februar bis Dezember monatliche ABschlagszahlungen von 198 Euro errechnet. Die Rückzahlung von mir wurde letztlich jedoch mit der Abschlagszahlung für Februar 2017 und anteilig noch für März 2017 (Abschlagszahlung in Höhe von 189,76 Euro) verrechnet.
Eine Überweisung meiner Rückzahlung hat also wegen Verrechnung mit den neuen Abschlagszahlungen nicht stattgefunden. Wie verbuche ich das im Formular "Abrechnung"? Ich würde jetzt als fiktives Zahlungsdatum den Tag der März-Abschlagszahlung einsetzen, da zu diesem Termin die "Rest-Verrechnung" stattfand und im Abrechnungsvordruck den verrechneten Rückzahlungsbetrag in Höhe von 206,24 Euro einsetzen.
Müsste ich dann im Einnahmen-Formular zum Ausgleich auch die nicht erfolgte (weil mit der Rückzahlung verrechnete)Februar-Abschlagszahlung in Höhe von 198 Euro und im März die vollständige Abschlagszahlung über 198 Euro eintragen? Diese Zahlungen sind ja faktisch nicht erfolgt, sie wurden verrechnet.
Alternativ bliebe die Möglichkeit im Abrechnungsformular das Rückzahlungsdatum an den Netzbetreiber leer zu lassen und ebenso den Rückzahlungsbetrag. Diese Möglichkeit bietet mir das Programm aber nicht. Was wäre der korrekte Weg? Vielen Dank für Ihre Antwort,

Gruß, Markus H.
Hallo Markus,
rechnerisch hat der Netzbetreiber alles richtig gemacht. Man könnte also den pragmatischen Weg gehen und nur noch die tatsächliche Zahlung von 189,76 € mit Zahlungsdatum im März bei den Einnahmen verbuchen.

Allerdings stimmt das dann nicht mit den Abrechnungsunterlagen überein, die Sie erhalten haben. Und wenn man irgendwann später nachvollziehen muss, was hier verbucht worden ist, erinnert man sich nicht mehr genau und muss wieder zu rechnen beginnen.

Besser - und vom Buchhalterischen her richtig - ist es deshalb, die Posten tatsächlich einzeln so zu erfassen, wie sie in den Formularen angeführt sind. Als fiktives Datum würde ich dabei stets das Zahlungsdatum des "Restbetrages" im März verwenden.

Konkrete Buchungen:
a) Rückzahlung für 2017:
Eintrag in Tabelle "Abrechnung" (oder "Einnahmen", falls sie keine der neueren Versionen unserer Programme haben): -206,24. Nicht wundern, dass dies in der Tabelle "Einnahmen" mit Minuszeichen erfolgt: Eine Rückzahlung von Abschlägen ist keine Betriebsausgabe, sondern eine Korrektur von Einnahmen....
b) Abschläge für Febr. und März
Einträge in Tabelle "Einnahmen" jeweils mit Buchungstext "Abschlag Februar..." und "Abschlag März...": je 198 €

Ich hoffe, ich habe mich klar genug ausgedrückt.

Freundliche Grüße
Franz Eckl
14.03.2018 19:45
Guten Tag Herr Eckl,
zunächst einmal ein Lob für Ihr tolles Programm!

Ich nutze die Version PV-ST-Direktverbrauch II.

Im letzten Jahr habe ich eine PV Anlage mit Speicher installieren lassen. Nun möchte ich die Anlage in der 12 Monatsfrist erweitern/vergrößern. Kann ich die Vorsteuer für die Vergrößerung der PV Anlage und des Speichers ebenfalls wieder geltend machen bzw. wo trage ich dies ein. Muss ich den Anlagenwert um die Kosten für die Erweiterung erhöhen, damit die Abschreibung hierfür korrekt berechnet wird? Kann hierfür auch wieder eine Sonder Afa eingetragen werden? Ich weiss, Sie sollen keinen Steuerberater ersetzten, aber ich möchte eigentlich nur wissen, ob das Programm dies Konstellation berücksichtigt. Vielen Dank für Ihre Antwort!

Hallo,

die Kosten einer Erweiterung werden mit dem Nettowert in die Abschreibungstabelle, Spalte Anlagen-Zugang eingetragen. [Die Umsatzsteuer kommt ins Blatt Ausgaben, Konto bez. Vorsteuer] Ob dabei auch die Erweiterung des Speichers angegeben werden darf, darüber kann ich Ihnen keine definitive Antwort geben. Aufgrund der bestehenden Vorschriften denke ich, wird das wohl eher nicht anerkannt.
Bei Eintrag eines Zugangs innerhalb der ersten 5 Jahre wird auch der Betrag der Sonderabschreibung neu berechnet.

Freundliche Grüße
Franz Eckl
 
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